AUSNAHMEZUSTAND. DER 17. Juni 1953 in Erfurt

Ein Projekt von Studierenden der Universität Erfurt
Die Ausstellung wurde am 3. November 2003 vom Thüringer Kultusminister Dr. Michael Krapp eröffnet.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die vielfältigen Arten des Protestes, mit denen Menschen 1953 in Erfurt auf Distanz
zur SED - Regierung gingen. Neben den damaligen Akteuren werden die Reaktionen der Staatsgewalt ins Zentrum der Ausstellung
gestellt.
Jeder Augenzeuge hat unterschiedliche Erinnerungen an den 17. Juni. In einem abgegrenzten Ausstellungsbereich können über
Kopfhörer Zeitzeugeninterviews gehört werden. Eine Vielzahl von Exponaten zeigen die Verschränkung nationaler und lokaler
Ereignisse mit der Erlebniswelt des einzelnen Menschen.

Die studentischen Ausstellungsmacher unter wissenschaftlicher Leitung des Erfurter Professors Dr. Alf Lüdtke möchten mit
ihrer Ausstellung zum Dialog über die DDR - Vergangenheit beitragen. Bereits zum 50. Jahrestag des Aufstandes im
Juni 2003 hatten sie erste Forschungsergebnisse im Rahmen einer Installation auf dem Anger präsentiert.
Die Ausstellung im Stadtmuseum wurde von Ulrich Spannaus (ARTUS.Atelier GBR) gestaltet. Sie zeigt erstmals umfassend die
Ereignisse in Erfurt 1953 auf und bildet eine einmalige Grundlage für Gespräche und Diskussionen über die ersten Jahre der
DDR.
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| Arbeit und Freizeit | Telefonzentrale der Volkspolizei |
Begleitveranstaltungen:
Öffentliche Führungen an folgenden
Sonntagen, jeweils 15 Uhr
30. November
2003
04. Januar 2004
07.
Dezember
11. Januar
14.
Dezember
18. Januar
28.
Dezember
25. Januar
Führungen für Gruppen - dafür ist eine Anmeldung erforderlich
-
Terminabsprachen mit Dr. Reiner Prass (Arbeitsstelle Historische
Anthropologie des Max-Planck-Instituts für Geschichte an der Universität
Erfurt)
Tel.: 0361/ 737 4442 (Sekretariat 737 4410)
Mobil: 0175/ 79 58
410
E-Mail: reiner.prass@uni-erfurt.de
Homepage der Arbeitsgruppe
"Der 17. Juni 1953 in Erfurt"
http://www.17juni53erfurt.de/


